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Blankow (deutsche Ausgabe)

Blad: Weissbooks | Insel Verlag
Datum: 2009-10-07
Vertaling: Waltraud Hüsmert

Blankow als Taschenbuch bei Insel Verlag

Herbst 2009 in Deutschland erschien ›Blankow oder Das Verlangen nach Heimat‹ bei Weissbooks in einer Übersetzung von Waltraud Hüsmert. Oktober 2011 erschien es als Taschenbuch bei Insel Verlag / Suhrkamp.
»Ein Buch voller weitergewisperter Geschichte, voller erschütterter Lebensläufe, ein glänzendes Beispiel des Slow Journalismus.« Geert Mak. Und Cees Nooteboom: »Wer etwas von der DDR und der deutschen Geschichte verstehen will, der kommt nicht um dieses Buch herum.« (In: Berlin 1989 | 2009, S. 378-380).

Annalise-Wagner-Preis 2010: »Pauline de Bok erzählt in ›Blankow oder Das Verlangen nach Heimat‹ mit authentischen Lebensgeschichten aus der Region Mecklenburg-Strelitz deutsche Geschichte aus ostdeutschem Blickwinkel und setzt Maßstäbe für das Genre ›literarische Non Fiction‹. Seine inhaltliche und literarische Qualität verleihen diesem Text nachhaltigen Wert für Erinnerungskultur und kollektives Gedächtnis, weit über die Region hinaus, für deutsche wie für niederländische Leser…«

Siehe hier für Fotos und Bericht von der Verleihung

Siehe auf dieser Website auch:

     Laudatio zum Annalise-Wagner-Preis 2010 -- Axel Kahrs

     Das dritte Leben von ›Blankow‹ -- Dankwort Pauline de Bok

Rezensionen:

Süddeutsche Zeitung, 17.11.2010: Meike Fessmann nennt »Blankow« in ihrer Besprechung einen »Kritikererfolg«. »Es ist die unendliche Ruhe im Kleinen, das Handfeste, das diesem Zwitterwesen aus Selbsterkundung und historischer Recherche seine Magie verleiht.«

Berliner Zeitung, 04.10.2010: »Die holländische Schriftstellerin Pauline de Bok hat viele Monate im Nordosten verbracht, in einem Dorf nördlich Berlins, dem sie den fiktiven Namen Blankow gab. Sie hat ihn erforscht durch teilnehmendes Ausfragen der Bewohner, durch das Studium entlegener Akten, den Kampf mit ihrer zugigen Kate, durch Gehen bei Sonne und Regen. Sie erfuhr, dass die Menschlichkeit dieser kargen, überwältigend schönen Landschaft abgetrotzt wurde. Ein Kommen und Gehen herrscht hier seit der Ostkolonisation, ein ständiges Neuansiedeln versprengter Menschen, die hin- und wieder weggeflüchtet sind. Was Jörg Schönbohm über das Fehlen alteingesessener Bauerndynastien sagte, stimmt, es hat aber nichts mit der DDR zu tun, es ist ein Fluch dieser Gegend von Beginn an und dann und wann auch ihr Segen. „Blankow oder das Verlangen nach Heimat“ heißt das Buch, das hymnisch gefeiert wurde. Oft braucht es den Blick von außen, damit wir zu uns selber kommen.« So Harald Jähner.

Nordkurier, 14.05.2010: ›Zuflucht mit exemplarischer GeschichteNeubrandenburg (sz). Der Annalise-Wagner-Preis geht in diesem Jahr erstmals an eine ausländische Autorin. Mit einstimmigem Jury-Votum wurde die Auszeichnung der niederländischen Journalisten Pauline de Bok für ihren Roman "Blankow oder Das Verlangen nach Heimat" zuerkannt …‹

• Die Zeit, 06.05.2010: In Wir raten zu schreibt Iris Radisch: ›LANDEINSAMKEIT. Eine Frau, ein Hund ein verfallenes Gut und das Verlangen nach Heimat, die es nicht gibt. Das Vorwerk Blankow unweit Berlins, das spürt die niederländische Journalistin, die sich hier als Eremitin einnistet, war immer schon eine Transitstation, eine Antiidylle. Endlos das Land bearbeiten, endlos das Unkraut bekämpfen, Kinder großziehen, sterben. Wie viele haben das vor ihr gemacht, sind spurlos verschwunden auf dem Kompost der Geschichte. Heimat, das erzählt dieses wunderbar langsame und spröde Buch, ist kein Kostümfilm mit Häubchen und Schnürstiefeln. Sie ist in der Einsamkeit des Augenblicks. Sie ist da, wenn man auf dem Heuboden liegt und die Rapsfelder sieht. Und sie geht auch gleich wieder.‹

• Ostthüringer Zeitung, 06.03.2010: ›Mit ruhiger Distanz entdeckt sie Geschichten eines Landstrichs und seiner Menschen vor und nach 1945,‹ so Annerose Kirchner. ›Sie schreibt über Umbrüche und Tragödien, über Krieg, Vertreibung, Vergewaltigung, über »Russenkinder«, das Bauernleben in der DDR und den stillen Verfall. Was sie in poetische Sprache fasst, nennt Geert Mak »Ein glänzendes Beispiel für Slow Journalismus« − ein fesselndes Dokument deutscher Geschichte und zugleich eine beeindruckende Liebeserklärung an Land und Leute.‹

Leipziger Volkszeitung 11.03.2010: ›Ich persönlich [jedenfalls] zähle mich zu dem Teil, dem die nicht enden wollende Überthematisierung von Nazideutschland und Ost-West-Graben inzwischen gehörig zum Hals heraushängt,‹ schreibt der Leipziger Student Alexander Schau auf seiner Rezensionswebsite. ›Dementsprechend hatte ich so meine Vorbehalte dem Roman gegenüber und durfte schon sehr bald mit Erleichterung feststellen, dass meine Skepsis völlig unbegründet war. […] Pauline de Bok webt all diese Vergangenheitsfäden mit großem Respekt vor den einzelnen Schicksalen und ohne jede eigene Wertung zu einem großen Bild zusammen und haucht »ihrem« Blankow so nach und nach immer mehr Leben ein. Neben der Poesie, die der Roman trotz seiner Sachlichkeit durchaus besitzt, ist auch Platz für ein wenig geschichtliches Wissen. Das nimmt man sozusagen automatisch mit beim Lesen. Und gerade weil Pauline de Bok abseits von aller Schwarzweißmalerei nicht einfach die Täter-Opfer-Schublade aufzieht, sondern sich vielmehr ehrlich auf die Zwischentöne dieser vielen Leben einlässt, ist »Blankow« ein wirklich lesenswertes Buch.‹ —> Rezensionswebsite Alexander Schau

• Deutschlandfunk Büchermarkt, 02.02.2010: ›Indem sie den Überlebenskampf und den Selbsterhaltungstrieb der Menschen am eigenen Leib erlebt und als Fremde an ihrem Dasein teilnimmt, erprobt sie ein distanziertes und trotzdem intensives Verstehen, das eine neue, poetische Art der Geschichtsschreibung ausbildet. Im vergangenen Leben der anderen spiegelt sich die eigene Existenz, die eigene Vergänglichkeit. Und so wird Blankow, der erfundene Name des realen Ortes, zur Chiffre der erinnerten Welt‹, sagt Dorothea Dieckman. —> Deutschlandfunk

•  Rheinische Merkur, 28.01.2010: Michaela Schmitz bezeichnet »Blankow« als  ›eine fiktive Dokumentation‹. Sie schreibt: ›Ein spannendes Dokument, wenn man, wie die Erzählerin, nicht nur auf die Fragen des DDR-Formulars schaut, sondern auch auf die, die nicht gestellt werden – wie die nach biografischen Daten zwischen 1941 und 1945. Kaum etwas ist aussagekräftiger als die zahllosen Varianten des Aussparens sowie die Erinnerungslücken und das Schweigen der Menschen. Historischen Fundstücken wie Hohlräumen begegnet die Autorin mit detektivischem Spürsinn und Wissen, mit diskreter Sensibilität und großem Respekt. Das spannende Buch beeindruckt, weil es Geschichte aus Lebensgeschichten modelliert und das Eigenleben der Dinge als Sediment der Vergangenheit zu lesen lehrt.‹

• TITEL-Magazine, 21.12.2009, Buch der Woche: »Das literarische Ereignis dieses ebenso merkwürdigen wie unvergesslich eindringlichen, durch die Melancholie einer tiefen Verlassenheit und persönlichen Erfahrung grundierten Buches besteht in der empfindungsreichen, sagen wir etwas emphatisch und sympathetisch: Rembrandt-fahlen Schönheit, welche sich der gelungenen Balance von existenzieller Selbsterfahrung, Landschafts- & Ortbeschwörung und aufs Kollektive zielender Erinnerungsarbeit verdankt«, so Wolfram Schütte. Er zitiert Geert Mak und schreibt: »Dem ist nichts hinzuzufügen – außer der Hoffnung, Pauline de Boks wunderbare ländliche Robinsonade in Mecklenburg werde als einzigartige Schatzinsel voller Erzählungen von vielen Lesern: entdeckt!« —> TITEL-Magazine

• Berliner Zeitung, 11.12.2009: Harald Jähner: »Ein Triumph des Blicks von außen.« (Bücher-Tipps: Ein Buch für schwache Stunden)

• Deutschlandradio Kultur, 16.11.2009: Verena Auffermann spricht únd schreibt über Blankow, »ein deutsches Geschichtsbuch, gesehen mit den skeptischen, unsentimentalen und immer wieder neu überraschten Augen einer Fremden. […] das Besondere sind die dazwischen geschobenen und dem Text seine Form gebenden Betrachtungen über die hügelige, von Seen durchzogene Landschaft, über Jahreszeiten, über die Macht, die von der Natur auf den Menschen übergeht.« —> Deutschlandradio Kultur

• Elbe-Jeetzel-Zeitung, 16.11.2009: Am Freitag las sie aus Blankow auf dem Künstlerhof Schreyahn. »Über eine Stunde lang folgte ihr das Publikum gebannt durch die Zeiten, zu den Personen und in die Landschaft um Blankow, eingenommen von einer besonderen und selten in einem Buch zu erlebenden Verbindung von Poesie und Politik«, schreibt Christiane Beyer.

• Die Welt am Sonntag, 15.11.2009: »…eine nordostdeutsche Agrargeschichte, wie sie so dramatisch, plastisch und wirklichkeitsprall wohl noch nie erzählt worden ist. Das Land, das scheinbar stumm und stoisch Wetter und Weltgeschehen über sich ergehen lässt, es beginnt zu sprechen.« Das Buch sei in die Tabuzonen des Gedächtnisses hervorgestoßen, schreibt Eckhard Fuhr, und die Voraussetzungen Blankow zu verstehen, seien »entschieden verbessert worden durch eine Autorin, die es gut versteht Geschichte, Landschaft und Natur eines weit abgelegenen Fleckens in einer großen Erzählung zu verbinden. Pauline de Boks umfangreiches Buch bietet eine mitreißende Lektüre. Es ist ein Meisterstück der Gattung ›poetisches Sachbuch‹.« —> Die Welt am Sonntag

• Buchjournal, 13.11.2009: »Es geht also um eine Art Selbstexperiment: De Bok will einsam sein – und die vollkommene Abgeschiedenheit gibt es eben nur in der Provinz. Dieser ›Erfahrungshunger im Ländlichen‹ ist es, den de Boks deutscher Verleger Rainer Weiss an diesem Roman so schätzt«, schreibt Brigitte Preißler

• Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2009: Der Kritiker LBO möchte das Buch nicht aus der Hand legen: »… so zart und einfühlsam ist es geschrieben, so klug sind Menschen und Natur beobachtet, so respektvoll werden auch die niederträchtigsten Charaktere behandelt. Pauline de Bok ist das wunderbare Porträt einer Gegend gelungen, von der nicht nur Westdeutsche nach der Lektüre merken werden, wie sehr sie sie noch immer sträflich vernachlässigen.«

• Die Presse, ORF: Extra zu den 10 besten Büchern im November, Susanne Schabers persönliche Empfehlung: »Was ist dieses Buch? Kein Roman, kein Sachbuch, kein Bericht. Ein Band, der aus dem Rahmen fällt. Ein Findling. […] Pauline de Boks Blankow: Das ist eine feine, unorthodoxe Annäherung an die europäische Geschichte der letzten beiden Jahrhunderte und an das, was man die eigenen Wurzeln nennt, wo auch immer sie liegen. Ein verstörendes und zugleich beglückendes Buch. Blankow ist überall.« —> Die Presse

• WDRHermann Wallmann, 9.11.2009: »Pauline de Bok geht nicht akademisch-systematisch vor. Ihr theoretisches Bewusstsein besteht in der Vermeidung politisch korrekter "Meinungen", dem bewussten Verzicht auf Moralisieren, besteht in der lächelnd absichtslosen Bereitschaft, Bruchstellen und Widersprüchlichkeiten anthropologisch zu begreifen und zu befragen: Was sind wir Menschen doch?! […] Blankow oder Das Verlangen nach Heimat hat – auf kleinem Raum – etwas von der aufgeklärt empfindsamen Poesie der ›Heimat‹-Filme von Edgar Reitz.«

• In Welt Online Debatte schreibt der Ressortleiter Feuilleton Eckhard Fuhr über Blankow: ›Es erzählt alte Geschichten und ist doch voller Neuigkeiten. (…) eine Frau aus den Niederlanden stellt die Ohren, zeichnet auf, was sie hört und was sie erlebt, nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit Tieren, mit Pflanzen, dem Wetter und dem wechselnden Licht.(…) [Sie] ist über den Verdacht historischer Larmoyanz. (…) Seit ich Pauline de Boks Buch gelesen habe, mache ich Ausflüge mit offeneren Augen.‹ —> Welt Online

• In der Neuen Zürcher Zeitung von 12.10.2009 schreibt Dorothea Dieckmann über Blankow: ›[…] eine neue Art der Geschichtsschreibung. Pauline de Bok steckt mittendrin. Derselben Landschaft ausgeliefert wie die Menschen, von denen sie berichtet, dringt sie in das Gestrüpp der Erinnerungen, liest aus Relikten, recherchiert Zusammenhänge, horcht auf Gesagtes und Ungesagtes. […] Das alles wird weder naiv noch in bemüht gebrochener Distanz verzeichnet; die Rolle der allwissenden Chronistin deutscher Geschichten ist de Bok ebenso fern wie die kalte dekonstruktivistische Manier des Ethnologen. Reine Erzählpassagen, Einblicke in Material und Begegnungen, persönliche Kommentare, historische Kontexte und die eigene Befindlichkeit bilden ein ebenso stilles wie aufwühlendes Ensemble. In dieser unprätentiösen Reflexion löst sich die Grenze zwischen Kritik und Mitgefühl auf, und das Verstehen kommt zu seinem Recht, indem die Erzählerin ihr eigenes Recht auf Information in Frage stellt. «Jeder lebt mit seinem eigenen Blankow.» Dass dies keine gemütliche Resignation ist, macht die eigentliche Beunruhigung des Buches aus. […]‹ —> Neue Zürcher Zeitung

Leserrezension LOVELYBOOKS, 09.01.2010: › Sie beschreibt Bilder die in Erinnerung bleiben - über Menschen und eine Landschaft die im Laufe der Geschichte viel erdulden mussten. Es war für mich eine absolute Bereicherung dieses Buch zu lesen zumal es auch ein Stück meine eigene Familiengeschichte wiederspiegelt.‹ —> LOVELYBOOKS

Leserrezensionen Amazon.de •   ›Dies ist ein sehr schönes Buch, dem ich noch viele Leser wünsche,‹ schreibt am 20.12.2010 ein Wil. ›Cees Noteboom hat es in seinem Buch »Berlijn« angesprochen und so bin ich draufgekommen. Mecklenburg, Stille, Bauernleben, Geschichte, Reflexion. Eine nachdenkliche Autorin die die leisen Töne beherrscht.‹ •   ›Dies ist ein großes Verdienst und ein großer Beitrag zur Klärung deutscher Geschichte,‹ schreibt Karl-Heinz Heidtmann am 3.06.2010. Und: ›Es ist auch ein selten ruhiges Buch, ähnlich jener stillen Tage mit Wetterlagen ohne jeden Wind - die Zeit scheint für einen Moment stillzustehen.‹
•   Am 20.12.2009 schreibt Eva Nolte: ›Ihr eigenes heimisch werden in einer oft abweisenden Umgebung, ihre Reflexionen und Deutungen sind auf geniale Weise verwoben mit den oft erschütternden Geschichten aber auch Erzählungen kleinen Glücks, die die Befragten zu erzählen wissen. Im Ganzen: - Eine Art und Weise deutsche Geschichte darzustellen zu der mir nichts Vergleichbares einfällt.‹  —> Leserrezensionen Amazon.de

Ahlener Zeitung, 25.11.2009: ›Es dürfte eines der eigensinnigsten und berührendsten »Heim-Weh«-Bücher der vergangenen Jahre sein.‹

Noch mehr Pressestimmen:

• »Pauline de Boks Spurensuche liest sich nicht nur spannend, sie ist auch eine geglückte - weil sie über die vergangene Zeit hinausweist.« — Corina Lafranchi, PROGRAMMzeitung, Kulturmagazin für den Raum Basel

• Blankow oder Das Verlangen nach Heimat »ist (...) eines jener kleinen Fundstücke, die ein interessierter Leser mit Vergnügen vom Wegrand auflesen kann.« — Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

• »Ein ebenso stilles wie aufwühlendes Ensemble.« — Dorothea Dieckmann, NZZ

• »Das literarische Ereignis dieses ebenso merkwürdigen wie unvergesslich eindringlichen Buches besteht in der empfindungsreichen Schönheit, welche sich der gelungenen Balance von existenzieller Selbsterfahrung, Landschafts- & Ortbeschwörung und aufs Kollektive zielender Erinnerungsarbeit verdankt.« — Wolfram Schütte, TITEL-Magazin

• »Wann und wo auch immer in Zukunft vom Leben auf dem Lande die Rede sein wird, diese Prognose sei mir gestattet, führt kein Weg an "Blankow" vorbei. [...] Die Autorin begreift die Alleinstellung des Menschen als Auftrag, der Natur seine Stimme zu leihen, und so ist ihr Buch auch ein farbenprächtiges Wortspiel natürlicher Vorgänge, eine literarische Verdichtung des Blühens, Wachsens und Vergehens. [...] Sie verbindet in ihrer autobiographisch geprägten Romanwelt auf eine überzeugende Weise die Erfahrung einer ihr vertrauten Umgebung mit der Geschichte der im Lande wohnenden Menschen. Geglücktes, aber auch erlittenes Leben verdinglicht sich und wird so fassbar.« — Axel Kahrs, Laudatio im Rahmen der Verleihung des Annalise-Wagner-Preises an Pauline de Bok

• »Die Sprache, in der dies geschrieben ist, ist nüchtern, in der klaren Diktion einer durch Betrachtungen und intensive Naturbeobachtungen angereicherten Dokumentation. Der Niederländerin Pauline de Bok mit dem "fremden" Blick ist mit dieser ostdeutschen Recherche eine eindringliche Mentalitätsgeschichte gelungen.« — Verena Auffermann, Deutschlandradio Kultur

• »Pauline de Boks umfangreiches Buch bietet eine mitreißende Lektüre. Es ist ein Meisterstück der Gattung "poetisches Sachbuch". « — Eckhard Fuhr, Welt am Sonntag

• »Ein fesselndes Dokument deutscher Geschichte und zugleich eine beeindruckende Liebeserklärung an Land und Leute.« — Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung

Fernseh- und Rundfunksendungen:

• NDR-Literaturcafé, Moderator Ernst-Jürgen Walberg.  20. Juni 2010, 19.05 – 20.00 Uhr, NDR1 Radio MV

• Doppel-Kopf (abspielen) des Hessischen Rundfunks. Am Tisch mit Pauline de Bok ›Heimatsucherin‹. Moderator: Ulrike Schneiberg. 11.02.2010, 12.05–13.00 Uhr und 23.05–00.00 Uhr. Nachhören

•  Lesetipp von Iris Radisch  – Die Zeit, 19. Januar 2010: ›Zurück aufs Land: Pauline de Bok erzählt in ihrem mitreißenden Roman »Blankow oder Das Verlangen nach Heimat« von der Anti-Idylle und der Einsamkeit.‹ —> Film abspielen

• SWR2 Literatur, Dienstag 05.01.2010, 22.05–23.00 Uhr. Aus der Jury der SWR-Bestenliste diskutieren die Literaturkritiker Verena Auffermann, Martin Ebel und Hajo Steinert (Moderation) über ausgewählte Bücher. Über: Platz 2– Ilma Rakusa: Mehr Meer. Literaturverlag Droschl; Platz 3 ­– Ruth Rehmann: Ferne Schwester. Carl Hanser Verlag; Platz 5 – Dieter Wellershoff: Der Himmel ist kein Ort. Verlag Kiepenheuer & Witsch Platz 6: Pauline de Bok: Blankow oder Das Verlangen nach Heimat. Weissbooks.

• Zeitpunkte – Debatte, rbb (Radio Berlin-Brandenburg) Manulea Reichart spricht u.a. mit mir, 12.12.2009, 17.04–18.00 Uhr.

• Im ZDF-nachtstudio, zur Thema '20 Jahre Mauerfall' bin ich zu Gast. Moderator Volker Panzer.

• Im Gläsernen StudioAuf der Frankfurter Buchmesse spricht Ulrike Schneiberg des Hessischen Rundfunks mit mir. Am 16.11.2009, 17.30–18.00 Uhr.

• 52 beste Bücher, Das Buch der Woche 39, Schweizer Radio DRS 2. Franziska Hirsbrunner unterhält sich mit mir. Sonntag 27.09, 11.00–12.00 Uhr und Samstag 3.10.2009, 20.00–21.00 Uhr. 

• In der niederländischen Fernsehsendung Het Gesprek war ich mit der Autorin Christine Otten am 16 Mai 2009 Gast. Moderatorin Karin Giphardt.

Veranstaltungen:

23. November 2016: Universität Hamburg, »So ofen die Welt« Ringvorlesung, Moderatorin: Christine Buchner (Theologin). Edmund- Siemers-Allee 1

30. Mai 2014: Café Ada, Wiesenstraße 6, Wuppertal, 9.30 Uhr. »Literatur auf der Insel« zu Gast bei der Biennale Der aufgeklärte Blick von außen

• 22. November 2013: Feldberg, Haus des Gastes, 18.00 Uhr. Moderation: Susanne Schulz

• 5. September 2013: Neubrandenburg, Brigitte-Reimann-Literaturhaus, 18.00 Uhr

• 10. Oktober 2012: Uelzen, Werner-Bergengruen-Gesellschaft, 19.30 Uhr. Moderation: Axel Kahrs

• 17. Oktober 2012: Waren, in der Lesereihe der Nordkurier und der Müritz-Buchhandlung, 19.00 Uhr, Haus des Gastes

 16. November 2011: Lüchow, Alter Jeeztzel Buchhandlung, 19.30 Uhr, Lesung aus: Schreyahner Skizzen

• 1. November 2011: Ratskeller Lüchow, Rotary, 9.30 Uhr.

• 6. Oktober 2010: Schwerin, im Rahmenprogramm für de Ausstellung »Erzwungene Wege – Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts«.

• 5. Oktober 2010: Neubrandenburg, Uwe-Johnson-Tage, Regionalbibliothek, ›Haus der Kultur und Bildung‹ – am Neubrandenburger Marktplatz, 19.00 Uhr. • 2. Oktobe2010: Fürstenwerder, Ernst-Thälmann Straße 12, 15.00 Uhr.

 30. September 2010: Waren, müritz.buch, Lange Straße 13 (Zeit folgt noch).

• 2. August 2010: Krefeld, Lesung aus ›Blankow‹ auf dem Literaturfestival Literarischer Sommer/Zomerlezen an Rhein und Maas. Thema 2010: Zwischen den Welten / Tussen de werelden, Südbahnhof, Saumstraße 9, 20:00 Uhr.

• 27. April 2010: Berlin, Lesung im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, Charlottenburg. Anfang 20:30 Uhr.

• 25. April 2010: Berlijnse Avonden: Pauline de Bok over ›Blankow‹, Die Turnhalle, Holteistraße 6-9, Friedrichshain. 17.00-19.00 uur. Presentatie Antoine Verbij.

• 1. Dezember 2009: Münster, Lesung in der Stadtbücherei, organisiert vom Literaturverein Münster.

• 13. November 2009: Lüchow, Lesung im Künstlerhof Schreyahn, Lüchow-Dannenberg. Organisation Buchhandlung Alte Jeetzel, Moderation: Axel Kahrs. Anfang: 20.00 Uhr.

• 12. November 2009: Augsburg, Lesung auf dem Festival der 1000 Töne ’09, Taschenbuchladen, Färbergäßchen 1, Anfang: 20.00 Uhr.

• 11. November 2009: Deutsche Buchhändlerschule, Frankfurt am Main, Anfang: 19.00 Uhr.

• 10. November 2009: Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zweisprachige Lesung Niederländisch-Deutsch, Anfang: 19.00 Uhr.

•  15. Oktober 2009: Lesung, Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44, Frankfurt am Main. Anfang 18.30 Uhr.

• 7. Oktober 2009: Das Koeppenhaus Literaturzentrum, Greifswald, NDR-Literaturcafé, moderiert von Ernst-Jürgen Walberg, Kulturchef bei NDR 1 Radio Mecklenburg-Vorpommern. Anfang 20.00 Uhr.

Siehe auch: weissbooks.com

Klappentext: Ein einsames Gehöft in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Niederländerin, die sich dort niederlässt und sich für die Geschichten der früheren Bewohner zu interessieren beginnt. Gleich einer Gesteinsforscherin legt sie nach und nach Schichten älterer Generationen und Zeiten frei– und deckt auf, was die Menschen in dieser Gegend erlebten.
Pauline de Bok stellt dem Strom der Geschichte die kontemplative Ruhe der Gegenwart entgegen. Blankow erzählt vom Vergehen der Zeit – und von den kostbaren Augenblicken, in denen sie stillzustehen scheint. »Wer etwas von der DDR und der deutschen Geschichte verstehen will«, so Cees Nooteboom, »der kommt nicht um dieses Buch herum.«
»Fortgehen, ob aus Lebenslust oder Todesangst und allem dazwischen, das ist in diesen Landstrichen seit Jahrhunderten etwas Alltägliches. Und Heimweh auch. Manchmal stelle ich mich vor, dass all das auf Blankow erlittene Heimweh hier noch immer in der Luft schwebt.«
Eine Frau aus Amsterdam lässt sich mit ihrem Hund auf einem Gehöft im Mecklenburgischen nieder: Pauline de Bok hat sich einem Abenteuer ganz eigener Art ausgesetzt, und dabei ist ihr ein wunderbares Buch gelungen.
»Ein Buch voller weitergewisperter Geschichte, voller erschütterter Lebensläufe, ein glänzendes Beispiel des Slow Journalismus.« Geert Mak
Pauline de Bok, geboren 1956, lebt in Amsterdam. Sie studierte Theologie, Philosophie, Germanistik und arbeitet als Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Blankow wurde für den M. J. Brusse-Preis 2008 nominiert.

Aus dem Jurybericht des M.J. Brussse Preises 2008:
»Mit BLANKOW hat Pauline de Bok ein Buch geschrieben, das sie audrücklich als Non-Fiction  bezeichnet. Die Jury glaubt ihr aufs Wort, und doch liest sich das Ganze wie ein Roman. Das ist ein Kompliment. Es bedeutet immer ein großes  Wagnis, wenn Autoren sich selbst, ihre Geschichte und ihre Gefühle bei einer Reportage ins Spiel bringen. De Bok spielt mit hohem Einsatz und gewinnt mit Bravour.  Die Hindernisse, über all das, was in und um Blankow passiert ist, zu sprechen, spiegeln sich sehr schön in den Andeutungen des Hintergrunds und der Gemütslage der Autorin. Nirgendwo jedoch wird ihr Ton pathetisch. Sie hält immer die Balance. Dass der Bericht eine gewisse Rätselhaftigkeit bewahrt,  gehört zu den großen Qualitäten dieses Buches, das von Anfang bis Ende fesselt.« – Hans Maarten van den Brink, der mit Emile Fallaux und Lieve Joris die Jury bildete

Und weiter: »Ich bin begeistert! Ich find die Sprache SEHR schön, das Buch anspruchsvoll, traurig und witzig zugleich. Witzig ist die Figurenzeichnung der Erzählerin, ihr Verhältnis zu ihrem Hund, Passagen wie das Karottenernten. Ich bin unter dem Eindruck der Traurigkeit, die die Geschichte Blankows evoziert. Und was für ein fulminantes und gleichzeitig stilles Ende! Wie der Schluss einer modernen Symphonie, der alles wieder offen lässt! Fantastisch, wie sich all die Ungeheuerlichkeiten der Geschichte, der individuellen und der allgemeinen im Bild des toten, von Maden zerfressenen Marders verdichten, den die Ich-Erzählerin aushebt. Ich habe nun nicht nur das Gefühl eine Zeitlang auf Blankow gewohnt zu haben, sondern selbst von so einem - wenn auch österreichischen Blankow - zu stammen.« – Barbara Mariacher, Universitätsdozentin Literaturwissenschaft (Universität Budapest, Leiden, Amsterdam)

 
 

Oost-Europa

Kaliningrad
In al zijn bruutheid is het Huis van de Sovjets een aangrijpend gedenkteken. Onbedoeld onthult het in één ferme klap dat Kaliningrad een Russische stad is. Het is net of Andrej Platonovs boek De bouwput van 1930 hier verder is gegaan.   

de Volkskrant

 

landschap en openbare ruimte

Liefde voor beton
Wie staat er nu stil bij al die civieltechnische kunstwerken van Nederland? En wie zorgt er eigenlijk voor? Kunstwerken & Kunstwerken praat met Wiel Verbeet over 'zijn' Gelderse viaducten.   

Kunstwerken & Kunstwerken

 

jacht

Inwijding in de jacht - recensie
`Een reeks inwijdingen´, zo noemt NRC-journalist Kester Freriks De jaagster in zijn recensie in het tijdschrift De Jager. De hoofdpersoon `zoekt een bestaansvorm waarin leven én dood elkaar vinden. Die levenswijze vindt ze in de jacht.´   

De Jager

 

divers

Meisjes van 13
Het is 1969. Ik ben 13 en zit in mijn dagboek te schrijven. Op de radio zingt Paul van Vliet: 'Meisjes van dertien/niet zo gelukkig/meisjes van dertien/d'r net tussenin...' Hoe verging het de naoorlogse meisjes van 13. Acht gesprekken en dagboeken.   

Maandblad O

 

landschap en openbare ruimte

De eetbare stad rukt op
De eetbare stad is hot. Buurtmoestuinen en grootschalige stadslandbouw moeten duurzame voedselvoorziening naderbij brengen. En het is nog goed voor de leefbaarheid ook. Burgers ontfermen zich over de groene openbare ruimte in hun buurt.   

Vrij Nederland

 

Oost-Europa

Van Brody naar Berestetsjko
Herinnert ze zich nog iets van de Pools-Russische veldtocht, van de mannen van Boedjonny? 'Wie? wie?' kraakt haar stem gretig. Ze houdt haar hand als een schelp tegen haar oor. Andrej schreeuwt de vraag in het Oekraïens, de dochter herhaalt het nog eens.   

Steden zonder geheugen

 

Oost-Europa

Moldavische kiespijn
Die avond, zo ontdek ik, gaat Valéry hem zijn kies trekken. Met een nijptang. Valéry kan en durft alles, weten de anderen. Tudor krimpt nog meer ineen als hun lachen door de keuken schalt. Het wordt tijd dat hij een man wordt. Van pijn wordt hij hard.   

NRC Handelsblad

 

jacht

Nacht in het jachtveld
Een jachtjaar lang woon ik in het oosten van Duitsland, waar ik aan mijn boek Buit werk. Ik woon er midden in het jachtveld waar ik jaag. Voor het blad De Jager schreef ik een reportage over de nacht.   

De Jager

 

divers

Louis Zwiers (2)
Regen en verdriet
Waarin we zijn vrouw in de rolstoel mee uit wandelen nemen, overvallen worden door tranen om haar dode moeder en bij de slijter een paraplu lenen.   

ongepubliceerd

 

gezondheidszorg

Luisteren naar je lichaam
Ik heb het laatst eens systematisch geprobeerd. Ik luisterde goed en was op sterven na dood: pijn in m´n linkerzij, in m´n rechterzij, in m´n hartstreek, in m´n bekken, in m´n gewrichten, pijn in m´n borsten, aan m´n oogbollen, in m´n kop en...   

de Volkskrant